Finanzielle Freiheit: Wie viel ist genug?



91% der Deutschen streben finanzielle Unabhängigkeit an. Unabhängigkeit, die erlaubt, frei von finanziellen Zwängen persönliche Entscheidungen zu treffen. Und Träume zu leben. Doch wann genau bist du finanziell frei? Wie viel Geld brauchst du wirklich, um deine Träume wagen zu können?

Sicherheit oder Spannung?
Was bedeutet finanzielle Freiheit für dich? Manchen geht es darum, abgesichert zu sein - also für die wichtigsten finanzielle Risiken bis zum Lebensende vorzusorgen. Anderen reicht es, wenn neben den finanziellen Verpflichtungen genug übrig ist, um auch mal etwas Außergewöhnliches zu unternehmen.

Viele große Träume bringen ein Risiko mit sich. In guten Momenten überwiegen Optimismus und die Motivation, die Idee umzusetzen und den Absprung zu wagen. Was kann schon schiefgehen? Die Idee ist super und das Selbstvertrauen riesig. Leider gibt es oft noch eine skeptische innere Stimme: Kann ich mir den Schritt wirklich finanziell leisten? Was ist, wenn mein Weg nicht erfolgreich ist und kein Geld in die Kasse kommt? Habe ich genug Ersparnisse und Reserven, um mein Projekt starten zu können?

Wie viel Geld ist „genug“?
Diese Fragen lassen sich über eine recht einfache Rechnung beantworten. Je nachdem,

Aus diesen Faktoren lässt sich ein genauer Vermögensbedarf einfach berechnen.

Gerade für sicherheitsbewusste Menschen, die ihr Geld heutzutage quasi zinsfrei auf dem Sparkonto liegen haben, einen langen künftigen Zeitraum abdecken und gerne weiterhin teure Hobbies verfolgen wollen, ergibt sich schnell ein Vermögensbedarf im Millionenbereich. Da dies für Normalverdiener kaum zu erreichen ist, lautet die Schlussfolgerung meist: Der Traum ist nicht finanzierbar bzw. er muss warten, bis irgendwann mehr Geld auf der hohen Kante liegt.

Wie sinnvoll ist die Berechnung des „Genug“?
Doch muss das Ergebnis dieser Rechnung wirklich dein Leben komplett beeinflussen? Völlig ohne Rücklagen oder sogar verschuldet in eine neue Karriere zu starten, ist sicher risikoreich. Aber müssen wirklich Millionen Euros als Absicherung der Zukunft zurückgelegt werden?

Früher gingen derartige Berechnungen davon aus, dass die gesamte Restlebensdauer allein von Zinsen und Kapitalerträgen überbrückt werden muss, während der Kapitalstock nicht angerührt wird. Seit die Zinsen deutlich unter einem Prozent liegen, ist das an sich schon eher unrealistisch. Doch wie realistisch ist die Annahme, dass du nie wieder in deinem Leben ein Einkommen erzielen wirst? Wenn du dein neues Leben mit Begeisterung angehst, dich und deine Fähigkeiten voll einbringst und dich über den „Dienstplan“ hinaus mit deinem neuen Job beschäftigst, sollte dies über kurz oder lang zu Kunden und Einnahmen führen, aus denen du dein Leben finanzieren kannst.

Selbst wenn es nicht klappt und du nach 5 Jahren feststellst, dass sich dein Traum nicht erfolgreich umsetzen ließ – warum solltest du die restlichen Lebensjahre auf der Straße sitzen und nie wieder eine Anstellung bekommen?

Die Berechnung des „Genug“ ist durchaus relevant, aber eher für deine Startperiode, in der du in deinen Traum investierst und wenn nötig deine sonstigen Ausgaben einschränkst, um deine neue Karriere auf den Weg zu bringen. Hier sind keine Millionen nötig, sondern – je nach Vorhaben – wird auch ein relativ kleiner Betrag deine Anfangsphase absichern.

Wenn ein Vorhaben wirklich am Geld zu scheitern droht, gibt es immer noch die Frage nach möglichen Kompromissen. Ist die große Wohnung, das Auto, das Hobby wirklich so wichtig, dass ich meinen Traum dafür zurückstellen möchte? Und lassen sich meine Wünsche nicht auch mit weniger Kosten umsetzen?

Was passiert, wenn das „Genug“ erreicht wird?
Eckart von Hirschhausen schrieb: „Reich ist, wer weiß, dass er genug hat.“ Allerdings schränkte er diese Definition sogleich humorvoll ein: „Was ist der Unterschied zwischen einem Mann mit sieben Kindern und einem mit sieben Millionen Euro? – Der mit den sieben Millionen will weitere.“

Es zeigt sich: So sehr uns die Frage nach dem "genug" beschäftigt, so falsch ist sie gestellt. Bei wichtigen Lebensentscheidungen ist nicht die Größe deines Vermögens ausschlaggebend, sondern die Kraft deines Lebenstraums, der sich gegen die mahnende innere Stimme durchsetzen muss.

Ein Absprung in eine unsichere Zukunft erfordert immer Mut, egal ob du 5 MIllionen oder 50.000 Euro auf dem Konto hast.

Die einzige Frage, die sich wirklich stellt, ist, ob du genug Begeisterung, Kenntnisse und Selbstvertrauen für deinen Plan mitbringst. Dein Vermögen mag dir finanzielle Möglichkeiten geben, ob diese auch zu der sprichwörtlichen Freiheit führen, hängt nur an dir selbst.







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Lesideoft schrieb:
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