Sport hat mein Leben verändert! – Mit 3 Tipps auch deins?


© Janßen/Schauf

„Mehr Sport treiben“ ist ein beliebter Vorsatz zum Jahreswechsel und die Vielfalt an Entschuldigungen (oder Ausreden), warum aus dem Vorsatz nichts geworden ist, ist groß. Mein Name ist Marc Willekes, ich bin 45 Jahre alt und habe Sport seit mittlerweile 15 Jahren fest in meinen Alltag integriert. Fitnesstraining hat mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht und bedeutet mir mittlerweile genau so viel wie mein eigenes Unternehmen. In meinem Beitrag erfahrt ihr inwiefern der Sport mich verändert hat – sowohl innerlich als auch äußerlich – und was die Gründung meines zweiten Unternehmens mit meiner Leidenschaft für den Sport zu tun hat. Und vielleicht helfen euch ja einige meiner Ideen bei der Umsetzung eurer guten Vorsätze.

Wie ich zum Sport kam
Zum Fitnesssport kam ich durch meine Ausbildung bei dem Motorradhändler Hein Gericke in Düsseldorf. Das Unternehmen befand sich im selben Gebäude wie ein Fitnessstudio. Ich war zu der Zeit 23 Jahre alt, etwas übergewichtig und alles andere als sportlich. Darauf wiesen mich die Mitarbeiter des Studios gerne hin, wenn ich ihnen schnaufend die Treppe entgegenkam. Irgendwann fingen sie mich an der Treppe ab und überredeten mich dazu, mich anzumelden. Doch meine Mitgliedschaft reduzierte das erste Jahr lediglich meinen Kontostand und nicht mein Körpergewicht. Das bekam auch die Leiterin des Fitnessstudios mit und unterbreitete mir ein Angebot, welches ich nicht ablehnen konnte – ein halbes Jahr kostenlose Mitgliedschaft, wenn ich in Zukunft regelmäßig zum Sport gehe. Dafür bin ich ihr bis heute dankbar, denn von diesem Tag an sollte sich alles ändern.


Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten ging ich regelmäßig zum Sport. Die ersten Erfolge machten sich schnell bemerkbar. Nicht nur mein Körpergewicht veränderte sich, sondern auch meine beruflichen Absichten, denn ich spielte mit dem Gedanken, mich nach meiner Ausbildung zu verselbständigen. Eines Tages bekam ich mit, wie sich neben mir zwei Mitglieder darüber unterhielten, dass sich einer von beiden gerade selbstständig macht. Und so kamen wir ins Gespräch. Andy und ich verstanden uns auf Anhieb und wurden zu Trainingspartnern und engen Freunden. Einen Trainingspartner an seiner Seite zu haben ist unheimlich motivierend. Unsere gemeinsamen Trainingserfolge haben uns zum Weitermachen angespornt und wir wurden hungrig nach mehr.

Neben dem Training mit Andy nahm ich regelmäßigen an Fitnesskursen teil. Was mich an den Kursen bis heute fasziniert, ist, dass ich meine Begeisterung für den Fitnesssport dort mit anderen teilen kann. Die Gruppendynamik, die in den Kursen herrscht, holt mich ab und gibt mir einen zusätzlichen Push. Eines Tages drohte ein Spinning-Kurs, den ich regelmäßig besuchte, auszufallen. Der Trainer war erkrankt. Da es mittlerweile relativ professionell aussah wie ich trainierte und ich mich mit den Teilnehmern gut verstand, fragte mich die Leiterin des Fitnessstudios, ob ich den Kurs übernehmen könnte. Die Mitglieder und ich hatten an diesem Abend eine Menge Spaß und ich wurde vom Teilnehmer zum Trainer. Als Kurs-Trainer bin ich in diesem Studio bis heute aktiv. Insgesamt gebe ich fünf Kurse die Woche, trainiere zweimal mit meinem Personal Trainer Dany Petric und einmal für mich alleine.

Sport und Beruf
Meine eigene Firma, eine Personalvermittlung im Finanzbereich namens WNLINE, gründete ich 1998, und sie entwickelte sich rasch zu einem anerkannten und erfolgreichen Unternehmen. Diesen Erfolg habe ich neben meinen Mitarbeiter auch dem Sport zu verdanken, denn durch den Sport entwickelte ich Eigenschaften, die mich auch beruflich weitergebracht haben.

Ich bin durch den Fitnesssport sehr ehrgeizig geworden und übertrage diesen auch auf meinen Beruf. Wenn ich etwas anfange, dann bringe ich es auch zu Ende. Auf der anderen Seite hat der Sport mich gelehrt, dass man seine Ziele nicht immer von jetzt auf gleich erreichen kann. Es braucht Zeit und Durchhaltevermögen – im Sport und im Beruf.

Außerdem ist der Fitnesssport eine geniale Möglichkeit, um neue Kontakte zu knüpfen – sowohl privat als auch beruflich. Beim Sport merke ich, dass mir das Kommunikative liegt und mir das Netzwerken großen Spaß macht. Je öfter ich zum Training gehe, desto mehr neue Leute lerne ich kennen. Das bestätigt mich in dem was ich mache.

Im Büro versuche ich bei meinen Kollegen ein Bewusstsein für einen sportlichen und gesunden Lebensstil zu schaffen. So sprechen wir oft über das Thema Ernährung und tauschen unsere Erfahrungen miteinander aus. Persönlich hilft mir der Sport dabei abzuschalten und negative Dinge schnell zu verarbeiten. Dadurch, dass ich mich beim Sport auspowern kann, bin ich auf der Arbeit gelassener und auch für meine Angestellten besser auszuhalten.

Durch eine Schulterverletzung musste ich einmal längere Zeit auf meine Leidenschaft – den Fitnesssport – verzichten. Mir fehlte der Sport sehr und ich war die gesamte Zeit über unausgeglichen und schlecht gelaunt. Da ich so schnell es geht wieder fit werden wollte, suchte ich nach einem geeigneten Reha-Trainer – was sich als überraschend schwierig herausstellte. Aus dieser Not entstand die Idee für meine zweite Firma, welche ich aktuell gründe, nämlich einer Vermittlung von Reha-Sportleitern an Einrichtungen, welche diese benötigen wie z.B. Fitnessstudios, Altenheime, Ganztagsschulen, etc. Aus einem persönlichen Problem entstand praktisch mein zweites Unternehmen, das hoffentlich vielen Menschen helfen wird.

Während der Ausbildung zum Reha-Leiter wurde mir bewusst, dass Rehabilitation neben der Behebung körperlicher Beeinträchtigungen auch soziale Ziele verfolgt. Denn im Reha-Sport erreicht man seine Ziele im Kollektiv viel einfacher als alleine. Auch hier ist die Gruppendynamik ein Erfolgsfaktor. Ich selbst habe erfahren, wie unglaublich motivierend es sein kann, seine Begeisterung für den Sport mit anderen zu teilen und diesen gemeinsam auszuüben. Genau das möchte ich auf meine Reha-Vermittlung übertragen!

Nun habe ich aber genug von mir erzählt. Da ich selbst erlebt habe, wie schwierig es ist, neben beruflichen Herausforderungen und privaten Prioritäten die Zeit für den Sport zu finden, hoffe ich, dir mit den folgenden drei Tipps praktische und hilfreiche Tipps geben zu können:
  1. Feste Tage, feste Zeiten!
    Suche dir feste Tage und Zeiten in der Woche aus und plane diese für deinen Traum ein. Auch wenn du Termine dafür verschieben oder ablehnen musst. Wenn dein Hobby dir wichtig ist, dann musst du es auch so behandeln und ihm Zeit geben. Am Anfang ist es manchmal schwer, auch mal „Nein“ zu sagen, doch irgendwann wird es leichter und mit der Zeit entwickelt sich eine Routine. Irgendwann wird es dann selbstverständlich, zu bestimmten Zeiten deinem Sport nachzugehen. Ich bin von früh morgens bis nachmittags im Büro und nehme mir deshalb abends Zeit. Indem ich mein Training genauso ernst nehme wie einen wichtigen Geschäftstermin, schaffe ich es, jeden Tag zum Sport zu gehen. Wenn bei mir „Training“ auf dem Plan steht, dann müssen andere Dinge halt warten!
  2. Delegieren statt dirigieren
    Hol dir Unterstützung, denn zusammen geht vieles leichter! Ich habe vor kurzem eine jahrelange Mitarbeiterin als Geschäftsführerin meiner Firma eingestellt. Auf sie kann ich mich zu 100% verlassen. Dadurch habe ich mehr Freiraum und Zeit, die ich unter anderem für den Sport nutzen kann! Beim Training erfahre ich Unterstützung von meinem Personaltrainer Dany. Er hilft mir, an und über meine Grenzen zu gehen, und gestaltet mit mir ein effektives Training. Meine Erfahrung ist, dass auch Freunde gern unterstützen, wenn man sie darum bittet. Indem du andere Personen in dein Vorhaben einweihst, musst du dich nicht nur vor dir selbst rechtfertigen, wenn du deinem Traum nicht die Zeit gibst, die er verdient.
  3. Fokus!
    Zum Thema „Zeitmanagement“ gibt es unzählige Ratgeber und Seminare, die dir zeigen, wie du am besten Zeit sparen kannst… Doch kann man Zeit wirklich „sparen“? Meine Antwort ist: „Nein!“. Die Zeit verrinnt nun mal, unaufhörlich, egal was wir tun. Wir können bloß entscheiden, wofür wir die uns zur Verfügung stehende Zeit nutzen wollen. Häufig vertrödeln wir Zeit mit unwichtigen Dingen und lassen uns von Nebensächlichkeiten ablenken. Kennst du das? Ein Anruf, eine Whatsapp-Nachricht oder eine empfangene Mail, und es ist schnell vorbei mit der Konzentration. Bis wir uns wieder in die Aufgabe eingearbeitet haben und mit derselben Konzentration weiterarbeiten, kann es eine Weile dauern. Lass Freunde oder Arbeitskollegen wissen, wenn du ungestört sein willst! Denn wenn du voll bei der Sache bist, dann geht vieles schneller und leichter von der Hand! Den Freiraum, den du dir dadurch schaffst, kannst du dann z.B. für deine Neujahrvorsätze nutzen und mal wieder Sport treiben – warum eigentlich nicht gleich jetzt?







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FranArecy schrieb:
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Daniel schrieb:
Ich finde dieser Mann ist einfach nur eine Inspiration! Einfach Hammer!=)


Ngoc Pham schrieb:
Motivierende Story! Genau das, was man für seine guten Vorsätze im neuen Jahr jetzt braucht (:


Luca schrieb:
Sehr nice :)


Simone schrieb:
Neues Jahr, neues Glück. Danke für deine Story Marc, hat mich sehr motiviert. Vll klappts ja dieses Jahr mit deinen Tipps:-)


Yakob schrieb:
Ziemlich aufschlussreich. Die Frage die sich mir stellt ist, wie schaffe ich es an dem Fokus festzuhalten, wenn Sport alleine niemals der Weg in ein balanciertes Leben sein kann. Es ist zwar ein guter Anfang, aber ich tue mich schwer darin mit dem Sport anzufangen, wenn es beruflich nicht läuft.


Piero schrieb:


Merag Shahzad schrieb:
Artikel benennt genau die essentiellen Punkte: Disziplin und Regelmäßigkeit im Alltag. Genau da liegt die Schwierigkeit bei mir; Ich habe keinen Alltag. Aber naja, ich muss wohl loslegen mit Sport! Haha


Simon schrieb:
Na wenn das nicht einen motiviert, klasse Beitrag :)



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