Hilfe, ich kenne meinen Traum nicht!

Vom Stress, den eigenen Traum zu finden


© rzpfoto

-von Emilia Schreder


„Leben deinen Traum!“ Dieser Satz hat in mir lange Zeit vor allem eines hervorgerufen: STRESS!

Alle scheinen mit der Frage zu hadern: Soll ich oder soll ich nicht – meinen Traum wirklich umsetzen? Doch bei mir ist es nicht der Mut, der fehlt, oder der Wille, sondern der Traum! Was stimmt nicht mit mir, dass ich meinen eigenen Lebenstraum einfach nicht kenne? Die Idee, selbstbestimmt meiner wahren Bestimmung zu folgen, fand ich immer schon toll. Aber wie finde ich diese Bestimmung, diese eine Leidenschaft, die in mir brennt, wenn sie sich mir partout nicht zeigen will?

Mein Ansatz: Ich tat erst einmal, was „man“ so tut. Schule, Studium, Job. Da sich immer wieder gewisse Erfolge einstellten, hielt sich mein Leidensdruck in Grenzen und ich spazierte weiter auf der breiten Straße des Lebens.

War das schon alles?
Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass mich mein Job nicht wirklich glücklich machte und dass es da noch mehr geben musste. Ich war inspiriert von Menschen, die einfach so ihre Träume verfolgten, ohne den Gedanken, ob das auch wirklich vernünftig war. Nebenbei einen Internet-Handel führen? Ein Buch schreiben? Als Reiseblogger durch die Welt reisen? Diese Dinge klangen toll – für die anderen. Ich bewundere Menschen, die genau wissen, was sie wollen und dafür alles auf eine Karte setzen. Ich selbst wäre auch gern so. Doch für mich blieb eine Frage offen:

Was genau ist mein Traum?
Was ist diese eine Sache, die mich wirklich glücklich machen würde? Die mich jeden Morgen mit Begeisterung aufstehen lässt? Was genau will ich eigentlich?

Die Geschichten von anderen Menschen klingen meist ganz einfach: Der eine wusste schon als 5-Jähriger, dass er mal Schauspieler werden will. Regisseur Till Schauder sagt im Dreampions-Buch, bei ihm löste ein Kinofilm Klarheit über seinen Traum aus. Andere wachten morgens auf und wussten plötzlich, wofür sie brennen. Und ich? Interessen und Ideen hatte ich viele. Aber alles auf eine Karte setzen? Nein. Der eine große Traum war wohl noch nicht dabei. Also machte ich mich auf die Suche.

Antworten durch Traum-Ratgeber?
Ich kaufte mir jede Menge Bücher zum Thema Lebenstraum. Ratgeber gibt es zu diesem Thema ja wie Sand am Meer. Ich kann von mir sagen, dass ich einen Großteil davon gelesen habe. Manche sprachen mir schon mit ihrem Titel aus der Seele, z.B.: „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will.“ Ja, genau! Also las ich und brachte sogar die Disziplin auf, viele der vorgeschlagenen Übungen zu durchlaufen. Dabei lernte ich eine Menge über mich. Viele Fragen brachten mich zum Nachdenken: Was konnte ich als Kind stundenlang tun? Bei welchen Dingen vergesse ich heute die Zeit?

Irgendwann stellte ich fest, dass alle Ratgeber auf den gleichen Tipp hinausliefen: Du musst deinen eigenen Traum selbst finden. Die Fragen, Anregungen und Übungen brachten einiges in mir in Gang, aber die eine Antwort fand ich leider durch keinen der Ratgeber. Also suchte ich weiter.

Authentische Erfahrungsberichte
Ich brauchte Erfahrungen aus erster Hand. In meinem Bekanntenkreis gab es nicht so viele Leute, die ich offen zu diesem Thema befragen wollte. Also kaufte ich mehr Bücher, diesmal Autobiografien von inspirierenden Menschen, die Großes erreicht hatten. Autobiografien haben aus meiner Sicht den besonderen Vorteil, dass sie persönliche Entwicklungen in einem größeren Zusammenhang darstellen und nur von der betroffenen Person selbst bewertet werden. Daraus ergibt sich in vielen Fällen ein recht authentisches Bild.

Natürlich stand auch in diesen Büchern keine Antwort für mich geschrieben. Aber ich habe einiges herausgefunden, das mit weitergeholfen hat: Oft gab es diesen direkten Weg zum Ziel nicht, der in Ratgebern oder Kurzberichten gern dargestellt wird. Stattdessen gab es für meine Protagonisten zahlreiche „Zufälle“, glückliche Umstände und genutzte Gelegenheiten, die sie mutig genutzt haben. Die großen Ziele und Träume sind dabei oft im Laufe der Zeit gewachsen. Im Nachhinein ließ sich zwar oft ein Auslöser festlegen, der den Traum definierte. Doch es war selten ein AHA-Moment, der plötzliche Klarheit brachte. Erst im Nachhinein wurde klar, dass der eingeschlagene Weg für sie der Richtige war.

Druck wegnehmen und leben!
Ich bin für mich inzwischen zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mir keinen Druck mehr machen will, DEN einen Traum zu finden. In den Bereichen, in denen ich wusste, was ich will, habe ich viel verändert. Lebe ich jetzt meinen Traum? Keine Ahnung. Aber ich bin auf einem spannenden Weg, bin ausgeglichener und zufriedener. Und vielleicht werde ich in ein paar Jahren sagen können, was genau mein Traum ist. Bis dahin lebe ich einfach so intensiv und glücklich wie möglich.

Wenn andere mir erzählen, dass sie sich von der Suche nach dem Lebenstraum unter Druck gesetzt fühlen, erzähle ich ihnen, was für mich funktioniert hat.

Meine Erkenntnisse:
  1. Höre auf dein Bauchgefühl! Wenn dir etwas regelmäßig ein Grummeln in der Magengegend verursacht, ist es Zeit in diesem Bereich etwas zu ändern. Dafür brauchst du meist kein „Gesamtkonzept“.
  2. Sei mutig! Nutze Gelegenheiten und probiere Dinge aus! Oft findest du dabei Überraschendes über dich selbst heraus. Was macht dir Spaß? Wo liegen verborgene Talente? Sicher wird dein Traum nicht eines Tages vor deiner Wohnungstür stehen und klingeln wie der Prinz im Märchen. Du musst ihm schon Gelegenheiten geben, dich zu treffen. Und selbst wenn du dabei blöde Erfahrungen machst, sind die hinterher meist für eine unterhaltsame Geschichte gut.
  3. Das Leben ist zu kurz, um auf den einen Traum zu warten! Oft ist an dem Leben, das du gerade lebst, vieles gut wie es ist. Genieße es und bereichere es wo du kannst. Und sei dabei nicht so hart zu dir selbst. Kein Mensch ist 24 Stunden am Tag nur glücklich.







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