Headis bekommt Sendeplatz in Sport 1! – Ein Traum!

Cornelius Döll

© Falk Venten via Headis Trendsports UG

Ein traumhafter Sport
Bei Dreampions geht es um Lebensträume. Da ist es nur logisch, dass ich euch heute meinen Traum vorstelle, nachdem euch die Argumente meines ersten Artikels hoffentlich dazu inspiriert haben, Headis einmal auszuprobieren.

„Meinen Traum vorstellen“ – das klingt irgendwie schon sehr durchdacht und spezifisch, ist es aber überhaupt nicht. Über meine Headis-Träume habe ich mir ehrlich gesagt vorher noch keine großen Gedanken gemacht. Aber wenn ich jetzt mal anfange zu denken, ist es schon richtig, dass ich in gewisser Form mehrere kleine Träume durch Headis lebe: Erstens bin ich einfach gerne mit den Freunden aus der Headis-Community zusammen und wir haben traumhaft viel Spaß zusammen. Zweitens habe ich persönlich in den letzten Jahren unheimlich viel erreicht, was mich auch stolz macht. Und drittens haben wir alle gemeinsam die Möglichkeit mitzuerleben, wie Headis wächst und sich weiterentwickelt, und es wäre natürlich toll, wenn es uns gelingen würde, unsere Sportart bekannter und populärer zu machen – und dieses längerfristige Ziel kann man wohl getrost als Traum bezeichnen.



Ein internationaler Zuschauermagnet
Wenn ich dazu beitragen könnte, dass Headis-Meisterschaften in Deutschland eines Tages in Spielhallen mit vollen Zuschauerrängen ausgetragen werden, wäre das toll. Zudem ist Headis derzeit noch eine Sportart, bei der die Mehrzahl der Spieler aus Deutschland kommt. – Ein weiterer Traum wäre, wenn ich dazu beitragen könnte, Headis auch international bekannt und beliebt zu machen. Ich werde jetzt bald 28 und habe noch einige Jahre die Möglichkeit, auf hohem Niveau zu spielen. Es wäre toll, wenn sich in diesen Jahren noch richtig etwas bewegt und ich mithelfen kann. Wenn ich den Traum in einem Satz zusammen fassen sollte, wäre es toll, wenn es eines Tages eine richtige internationale Turnierserie gäbe, mit Wettkämpfen im Ausland, und die besten Spieler zumindest ihre Reisen dorthin nicht selbst finanzieren müssten, sondern diese durch Sponsoren und Preisgelder unterstützt würden.

So begeistert wir Spieler von Headis sind, so toll unsere Highlight-Videos bei You Tube auch ankommen – Headis hat durchaus noch Raum zu wachsen und sich zu entwickeln. Bei unseren Turnieren sind es selten mehr als eine Handvoll Zuschauer, die nur des Sports wegen kommen. Hauptsächlich sind es die Spieler, ihre Verwandten und Freunde, die sich dort regelmäßig treffen. Die Atmosphäre in der Halle ist dennoch super. Bei der WM in Kaiserslautern hatten wir etwa 150 Spieler, dazu die Bekannten. Wenn dann alle begeistert sind, dann wird es in einer kleinen Halle, wo sich beim Finale dann alle Leute um eine Platte drängen, auch schnell laut. Aber es wäre natürlich schon toll, wenn wir den You-Tube-Hype noch mehr nutzen könnten, um neue Menschen für Headis zu begeistern, sei es als Zuschauer oder noch besser auch als begeisterte Spieler.

Potenzial für Begeisterung und Emotionen
An den Leistungen oder der Sportart liegt es meiner Meinung nach nicht, dass noch wenige Zuschauer zu den Turnieren kommen. Erstens sind wir noch eine sehr junge Sportart, die in Universitätsstädten schon gut verbreitet ist, aber den Mainstream überhaupt noch nicht erreicht hat. Aber da bin ich schon zuversichtlich, denn es gibt genug Tischtennisplatten an Schulen oder auf Spiel-/Sportplätzen und fußballbegeistert sind die Europäer ja ohnehin. Spektakulär ist Headis sowieso, also eigentlich eine coole Sache, um einen Freund oder eine Freundin einfach mal mitzunehmen, ohne dass man Angst haben muss, sich zu blamieren. Und wenn du erst einmal angefangen hast, bleibst du auch dabei.

Unser größtes Problem ist, dass keiner die Spieler kennt, es keine populären Stars gibt. Aus meiner Sicht ist das der große Vorteil beim Fußball: Jeder kennt die Neuers und Müllers eben und fühlt sich deswegen sofort vertraut und ist interessiert. Das ist, denke ich, nicht nur ein Headis-Problem, sondern man sieht ja auch bei vielen etablierten Sportarten, wie sie mit einem Star in der Popularität stark steigen und dann aber auch wieder fallen können. Als Zuschauer ist ein Spiel viel spannender, wenn du einem Team oder einem Spieler die Daumen drückst und ihn begeistert unterstützt. Uns kennt halt keiner, also ist es dem neutralen Fan eher egal, wer gewinnt – und ohne Emotionen ist Headis nur noch halb so schön.

Spektakulär genug fürs Fernsehen!
Popularität kommt natürlich nur durch regelmäßigen Kontakt zu einer Sportart zustande. Das Headis-Team um Rene macht da schon einen super Job durch die zahlreichen Videos, die TV-Auftritte und das Schul- und Uniprogramm, aber es braucht eben auch seine Zeit, eine neue Sportart zu etablieren. Die weitere Entwicklung von Headis als Sportart vorherzusagen, ist daher für mich sehr schwierig. Persönlich sehe ich sehr viel Potenzial und das geht auch den meisten Leuten in meinem Umfeld so. Dabei ist es übrigens egal, ob diese Leute Headis selbst spielen oder nicht. Die Erfolge unserer Videos auf You Tube zeigen ja schon deutlich, welchen Anklang Headis in der Öffentlichkeit findet. Der spektakuläre Ballwechsel, an dem ich im Januar beteiligt war, wurde aufgrund der Verbreitung auch über Facebook über 150 Millionen Mal gesehen. Die Kommentare bei Facebook gehen eigentlich alle in die Richtung, wie krass das eigentlich ist, was wir da machen. Auch wenn wir irgendwo spielen und uns Leute das erste Mal live sehen, ist jeder zunächst überrascht, dann begeistert und findet Headis spektakulär und cool. Eigentlich sind wir durch die kurzen Ballwechsel wie gemacht fürs Fernsehen. Darts hat in den letzten Jahren ja gezeigt, wie viel Action im direkten Duell zweier Spieler vor verrückten Zuschauern zu guten Quoten führen kann. Wenn wir Turnierzusammenschnitte auf Sport 1 unterbringen könnten, das wäre ein Riesenschritt, aber natürlich gibt es sehr viele Sportarten, die um die Sendezeiten in den Spartensendern konkurrieren.

Ein Freund sagte mal dazu, dass die Sportschau es auch schafft, ein 0:0 ausgegangenes Fußballspiel im 5-minütigen Zusammenschnitt als hochklassig und spannend wirken zu lassen – da müsste es beim Headis ja auch gelingen, aus einem ganzen Turnier ein paar tolle Szenen zu finden. Da lag er allerdings völlig falsch: Da unsere Spiele mit 2 Gewinnsätzen zu je 11 Punkten sehr kurz sind, geht es von Anfang an um jeden Punkt und dementsprechend gibt es wenige Längen in den Spielen. Natürlich hängt das auch vom Können der einzelnen Spieler und Spielerinnen ab, aber spätestens ab dem Viertelfinale siehst du viele gute Ballwechsel. Kommt alles in einen Highlight-Film? Natürlich nicht! Aber die Kunst bei den Videos ist nicht so sehr, die spektakulären Ballwechsel zu finden, sondern die richtigen auszuwählen. Bei insgesamt meist nur 10 Minuten Spieldauer und einem Spiel, bei dem es um etwas geht, wird kaum Langeweile aufkommen.

Mensch, eigentlich wollte ich nur dazu beitragen, dass mehr Zuschauer in die Halle kommen, und jetzt sehe ich Headis schon mit einer eigenen Fernsehsendung. Aber man wird ja noch träumen dürfen…

Bis bald,
Euer Cornelius alias Headsinfarkt






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