Unser Basketball-Traum - ein erstes Fazit


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In unseren letzten beiden Artikeln nach unserer Rückkehr aus Kalifornien berichteten wir euch von den sportlich-inhaltlichen Besonderheiten der Trainingsphilosophie in den USA und von dem, was wir außer Basketball in L.A. und San Diego gemacht haben.

Alles gut und schön, aber ihr wollt sicher wissen, was aus unserem Traum geworden ist – letztlich waren wir ja (auch) zu dem Exposure Camp nach Kalifornien geflogen, um unsere Chancen für ein mögliches College-Stipendium auszuloten und zu verbessern.


Unser erstes (Zwischen-)Ergebnis
Hoffentlich enttäuschen wir euch nicht, wenn wir euch mitteilen, dass wir keinen Vertrag mit dem College X abgeschlossen haben, aber das wäre zu viel des Guten gewesen und war auch nicht unsere Erwartung. Wie und ob die Reise letztendlich unsere Chancen beeinflusst hat, College-Basketball in den USA zu spielen, kann man wohl erst mit etwas zeitlichem Abstand wirklich einschätzen.

In jedem Fall hat die Reise unsere Vorstellungen, Hoffnungen und Gedanken bestätigt und verstärkt. Unmittelbar nach dem Ende unserer Reise, unseres Abenteuers, können wir deshalb durchaus ein gutes Zwischenfazit ziehen:
Von der basketballerischen Seite sind wir beide vollkommen überzeugt, dass uns die USA die beste Möglichkeit geben, Sport und Studium miteinander zu verbinden. Dies wäre woanders auf der Welt in dieser Form kaum möglich. Deswegen hat sich unser Ziel verfestigt, Basketball als Hilfsmittel zu nutzen, um durch ein Sportscholarship ein Studium in den USA zu finanzieren. Den ersten Schritt, vor Ort auf uns aufmerksam zu machen, haben wir hinter uns gebracht. Idealerweise gibt es dann Angebote, weil Teams einen gebrauchen können, und wir müssten uns im Fall der Fälle anhand bestimmter Kriterien entscheiden, ob wir ein Angebot annehmen wollen.

Offene Fragen
Während des Camps waren Coaches von Division 2 und Division 1-Mannschaften anwesend. Obwohl die Division 1-Teams meist leistungsstärker sind, ist uns die Division eigentlich nicht so wichtig. Wesentlich für uns wäre mit dem Team, dem Coach und dem College an sich zu harmonieren. Wir müssten uns also in den Teams wohlfühlen und zum Coach einen guten Draht haben, egal in welcher Division wir spielen.

Ein anderer Aspekt wäre die akademische Seite, der wir mindestens genauso viel Wichtigkeit zuschreiben wie der sportlichen Seite. Obwohl wir recht jung die Schule beenden werden, müssen wir sehr früh nach kompatiblen Colleges suchen, die später unseren akademischen Anforderungen standhalten können. Bei uns beiden sieht der Notenstand recht gut aus. Wir sollten also das Abitur schaffen und die Aufnahmekriterien an einem College erfüllen können. Eine Frage ist allerdings noch völlig ungeklärt: was studieren? In den nächsten Monaten müssen wir uns über die Richtung, die wir in der Zukunft beruflich einschlagen werden, noch klar(er) werden.

Unterstützung bei den Herausforderungen des Traums
Es liegt also noch eine Menge Arbeit vor uns, aber wir hoffen ein College zu finden, das unseren Vorstellungen eines Studiums mit Basketball entspricht. Trotzdem sehen wir der Herausforderung gerne ins Auge, denn sie wird letztendlich über unsere gesamte Zukunft entscheiden, sowohl als Basketballer, als Mensch und als Student. Mit der Gewissheit, dass Linda Fröhlich uns bei Fragen und Anmerkungen auch künftig zur Seite steht, sind wir zumindest nicht alleine auf unserem Weg und es gibt wohl kaum jemanden, der uns bessere Ratschläge geben könnte.

In jedem Fall hat auch sie uns ermutigt, diesen Weg zu probieren. Nach ihren Erfahrungen ist der Einstieg ins Collegeleben zwar hart, weil man sich in einem neuen Umfeld, einer neuen Sprache und einem neuen Team zurechtfinden muss. Aber obwohl die ersten Jahre vielleicht schwer werden, wächst man an den gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnissen, die man während des Studiums mit seinen Mitstudentinnen und Mitspielerinnen macht. Diese Erfahrungen vergisst man sein Leben lang nicht und sie definieren, wer man ist oder eines Tages sein wird: Lässt man den Traum vorbeigehen, weil es zu schwer, zu anstrengend, zu unmöglich, zu unerreichbar scheint? Oder hält man an ihm fest, weil man an sich oder zumindest an den Traum glaubt, reicht das, damit dieser letztendlich wahr wird?

Es sind viele Fragen und Herausforderungen, aber wie gesagt, müssen wir nicht alles alleine schaffen; wir haben die Unterstützung unserer Familien, unserer Freunde. Die Gewissheit, dass am anderen Ende der Leitung jemand mit Ahnung und Erfahrung für einen da ist. Linda hat uns auf unseren Weg schon so weit gebracht, genauso wie die anderen Coaches aus der Frofamily.

Wir können nur hoffen dass unser Wille und die offene, selbstlose Hilfsbereitschaft von vielen am Ende dazu führen, dass wir letztendlich dort ankommen, wo wir es uns wünschen.

Uns haben die Wochen in Kalifornien viel gebracht und wir hoffen, dass euch unsere Artikel etwas unterhalten haben. Hoffentlich haben sie auch die ein oder andere von euch informiert und inspiriert, dass ihr vielleicht einen ähnlichen Weg versuchen möchtet. Den Traum bei einem Camp vor Ort zu testen und voranzubringen ist in jedem Fall eine gute Option!

Viel Erfolg und alles Gute,
Ana und Ayla.






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